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Hotel Edda Egilsstadir

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Der Osten hält, was er verspricht

Egilsstadir, die „Hauptstadt des Ostens“, verfügt über einen eigenen internationalen Flughafen und beherbergt viele lokale Sehenswürdigkeiten. Unter diesen Sehenswürdigkeiten finden sich z. B. das größte Waldgebiet Islands Hallormsstadur und der erloschene Vulkan Snæfell. Auch die Sandküste in Atlavík gehört zu den Naturwundern in Egilsstadir, sowie der idyllische Fluss Lagarfljót, wo – so der Mythos – ein mächtiges aber scheues Ungeheuer lebt, ein entfernter Verwandter des Wesens in Schottlands Loch Ness.

•    52 Zimmer, inkl. Familienzimmer mit Zwischengeschossen, alle mit Bad
•    Hotel-Restaurant mit Blick auf den beeindruckenden Fluss
•    Konferenz- und Besprechungsräume
•    Öffnungsperiode: 01. Juni bis 19. August 2012

Aktivitäten
•    Swimmingpool im Freien (25 m)
•    Planschbecken
•    Golf (9 Loch)
•    Berg- und Gletschertouren
•    Waldwanderungen
•    Vogelbeobachtung
•    Robben-Beobachtung

Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Informationen, oder wenn wir Ihnen bei der Organisation einer der oben genannten Aktivitäten behilflich sein können.

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Egilsstadir ist ein Dorf mit ca. 2.300 Einwohnern und liegt am Ufer des Flusses Lagarfljót. Das Dorf wurde 1947 als Dienstleistungszentrum für die Bauern des Bezirks gegründet. Die Lage wurde aufgrund der Straßenverbindungen mit den Ostfjorden und mit anderen Straßen der Region gewählt. Heute ist Egilsstadir das größte Dorf im Osten Islands und ein wichtiges Verwaltungs- und Transportzentrum.

Der Flughafen in Egilsstadir bietet eine Alternative zum Keflavík International Airport und kann große Jets abfertigen. Von Egilsstadir nach Reykjavík gehen täglich drei Flüge. Während des Sommers landen hier auch Charterflüge aus Europa. Aufgrund der Entfernung zum Meer ist das Klima hier eher kontinental. Die kühle Meeresbrise ist hier nicht zu spüren. Die Waldgebiete, die Wasserfälle und der Fluss machen den Bezirk für Touristen attraktiv.

Sehenswürdigkeiten an den Nationalstraßen Nr. 931 und Nr. 933

Der Lagarfljót-Fluss ist 145 km lang. Er entspringt dort, wo die beiden Flüsse Jökulsmá und Kelduá zusammenfließen – in der Nähe der Kirche von Valthjofsstadur. An seiner tiefsten Stelle ist der Fluss 112 m tief. Seine durchschnittliche Tiefe beträgt 55 m. In der Vergangenheit wurde der Fluss als Landebahn für Wasserflugzeuge genutzt. Der Legende nach lebt in diesem Fluss eine Schlange. Sie wurde im 14. Jahrhundert das erste Mal erwähnt. Die Schlange wurde immer wieder gesehen. Ein Bild des Ungeheuers kann z. B. im Kaufmannsladen in Egilsstadir betrachtet werden. (Lesen Sie auch die Volkssage weiter unten).

Skriduklaustur ist ein altes Landgut, dessen Geschichte weit zurück reicht. Ursprünglich hieß das Landgut Skrida, bis im Jahr 1493 vom Augustiner-Orden hier ein Kloster (isl.: klaustur) errichtet wurde. Auf Grund der Reformation schrieb das Kloster jedoch nur eine sehr kurze Geschichte. Es wurde 1552 wieder geschlossen. Der Schriftsteller Gunnar Gunnarsson (1889-1975) baute auf Skriduklaustur ein großes Anwesen und ließ sich im Jahr 1939 hier nieder. Er lebte einige Jahre auf dem Landgut, bis er 1948 nach Reykjavík übersiedelte. Als er das Anwesen verließ, spendete er es der isländischen Regierung. Die Räumlichkeiten sehen noch fast genauso aus, wie Gunnarsons Familie sie verlassen hatte.

Heute ist das Haus ein Literaturinstitut und Residenz für Künstler, Schriftsteller und Studenten. In den Jahren 1918, 1921 und 1922 wurde Gunnarsson für den Nobelpreis der Literatur nominiert. Er wurde jedoch als zu jung betrachtet, um den Preis zu erhalten. 1955 wurde er erneut nominiert. Der Nobelpreis für Literatur wurde in diesem Jahr aber einem anderen isländischen Schriftsteller verliehen, Halldor Laxness (1902-1998). Beide sagten, dass der jeweils andere der zweitbeste Schriftsteller Skandinaviens sei. Gunnarsson verfasste 37 Bücher. Neun davon wurden ins Englische übersetzt, und einige auch ins Deutsche. Advent im Hochgebirge (1936) und Schwarze Vögel (1930) sind vermutlich die bekanntesten. Man erzählt, dass sich Hemingway, als er Advent im Hochgebirge gelesen hatte, hinsetzte und begann, Der alte Mann und das Meer zu schreiben.

Das Besucherzentrum Vegardur ist von Mai bis Mitte September geöffnet. Wer das Wasserkraftwerk von Kárahnjúkar besichtigen möchte, sollte sein Vorhaben hier beginnen. Die Geschichte des Projektes wird Ihnen hier mit Unterstützung von Bildern, Multimedia und Video präsentiert. Außerdem ist hier ein großes Modell der Region ausgestellt. Vegardur wird von der Nationalen Stromgesellschaft betrieben und befindet sich nur 1 km von Skriduklaustur entfernt. Das Besucherzentrum Vegardur ermöglicht es Ihnen, den weiten Umfang des Kárahnjúkar-Projektes zu erfassen. Die Belegschaft in Vegardur gibt Ihnen gerne Auskünfte über die Straßenzustände und die Wettervorhersagen für Kárahnjúkar, sollten Sie das Kraftwerk besichtigen wollen.

Karahnjukar ist das bisher größte Projekt seiner Art in Island. Die vom Kraftwerk erzeugte Energie wird im Aluminiumwerk in Reydarfjördur verwendet. Die sechs Generatoren liefern 690MW Energie. Es wurden drei große Dämme errichtet, um die Energie des Wassers nutzbar zu machen. Der längste Damm in der Hafrahvammer-Schlucht ist ca. 730 m lang und 193 m hoch. Es handelt sich um einen CFRD-Staudamm („concrete faced rockfill dam“), also um einen Steinschüttdamm mit einer wasserseitigen Abdichtung aus Beton. Es ist der höchste Staudamm dieser Art in ganz Europa. Die Tunnel der Speicher sind ca. 73 km lang. Zwei stählerne vertikale Druckschächte leiten das Wasser vom Einlauf in das unterirdische Kraftwerk. Das Kraftwerk liegt tief unten (1 km) im Berg Teigsbjarg, östlich von Valthjofsstadur. (Besuchen Sie das Informationszentrum Vegardur für weitere Details.)

Valthjofsstadur ist ein Landgut aus dem 14. Jahrhundert mit zugehöriger Kirche. In der aktuellen Kirche können Sie einige interessante Gegenstände besichtigen, unter ihnen auch ein Trinkbecher und ein Hostienteller aus dem frühen 18. Jahrhundert. In der Kirche (Replik) befindet sich eines der wertvollsten Stücke der Nationalgalerie. Es handelt sich um das sogenannte „Valthjofsstadarhurd“ (Tor). Die Verzierung des Tors erzählt eine Geschichte über einen Löwen und einen Ritter. Das Tor stammt aus einer großen, hölzernen Kirche aus vergangenen Jahrhunderten. Man vermutet, dass das Tor früher größer war, denn das dritte Bild fehlt. Das Originaltor wird als die edelste Holzschnitzerei der Romantik in Skandinavien angesehen. Der Schriftsteller Gunnar Gunnarsson wurde im Jahr 1889 auf dem Landgut Valthjofsstadur geboren.

Mit 740 km² ist Hallormsstadaskogur das größte Waldgebiet Islands. Es befindet sich 25 km von Egilsstadir entfernt, am Ostufer des Flusses. Beinahe das ganze Gebiet wird seit 1905 vor der Nutzung als Weideland für Tiere geschützt. Die Forstabteilung übernahm die Verwaltung im Jahr 1907. Bleiben Sie in Guttormslundur stehen und gehen Sie hier spazieren. Die ältesten Bäume dieses Waldes stammen aus 1938. Entlang des Wanderweges finden Sie Schilder, die Ihnen über die Gattungen der Bäume Auskunft geben. Es befinden sich ca. fünfzig ausländische Baumgattungen und zahlreiche Wanderwege in diesem Wald. An der Rezeption Ihres Hotels erhalten Sie eine Karte mit den markierten Wanderwegen.


Andere Aktivitäten

Der Hof Midhus
Midhus ist ein Hof in der Nähe des Flusses Eyvindara neben Egilsstadir (s. Karte). Im Jahr 1980 wurde hier eine große Menge antikes Silber ausgegraben. Das Silber befindet sich heute im Nationalmuseum. Die Kunstgalerie Eik befindet sich direkt auf Midhus. Hier wird aus natürlichen Materialen hergestellte isländische Handwerkskunst ausgestellt.

Der Fardagafoss-Wasserfall befindet sich auf der Nationalstraße Nr. 93, ca. 5 km von Egilsstadir entfernt. Vom Parkplatz aus führt Sie ein ca. 30-minütiger Spaziergang zum Wasserfall. Die Schlucht ist beeindruckend. Außerdem wird Ihnen von hier aus ein atemberaubender Blick über die Provinz geboten. Hinter dem Wasserfall befindet sich eine Höhle. Wenn Sie diese betreten, können Sie Ihren Namen in einem Gästebuch hinterlassen!

Húsey ist eine Insel zwischen den Flüssen Jökulsá und Lagarfljót in der Bucht von Héradsflói (s. Karte). Die vielfältige Vogelwelt ist ein beliebtes Plus der Region. Auf dem Hof können Sie traumhafte Ausritte auf Pferden buchen. Wenn Sie zuvor den Bauern um Erlaubnis fragen, ist es auch möglich, die Robben am Strand zu beobachten.

Golf

Der Golfclub „Golfklubbur Fljotsdalsherads“ verfügt über 9 Loch, Par 66 (33/33) www.golf.is/gfh (auch auf Englisch verfügbar).


Sehenswertes abseits der touristischen Wege

Der Wasserfall Hengifoss ist einer der höchsten Wasserfälle Islands (129 m). Er liegt ca. 4 km von Skriduklaustur entfernt, kurz nachdem Sie den Hof Brekka passieren (s. Karte). Die malerische Schlucht des Wasserfalls besteht aus Fossilien und Lignit (Braunkohle mit einer sichtbaren Holzstruktur). Die roten Schichten, die zwischen den Basaltschichten liegen, sind Erde und Sandstein. Fossile Überreste von Bäumen zeigen, dass die Temperaturen hier während des letzten Teils des Tertiärs um einiges wärmer waren. Tiefer unten in der Schlucht können Sie einige beeindruckende Basaltsäulen entdecken. Diese befinden sich rund um einen kleineren Wasserfall, Litlanesfoss genannt. Hinter diesem Wasserfall befindet sich eine Höhle. Wenn der Fluss nicht zu viel Wasser führt, können Sie diese Höhle erreichen. Die Wanderung hoch zum Hengifoss-Wasserfall ist nicht schwierig und lohnt sich gewiss. Vergessen Sie Ihre Kamera nicht!

Der Campingplatz Atlavik ist sehr beliebt und befindet sich am Ufer des Lagarfljót-Flusses. Das Flussausflugsboot Lagarfljotsormurinn hält hier. Von Atlavík ausgehend und in Hallormsstadarskogur befinden sich zahlreiche Wanderwege. Sie sind gelb, rot, grün und blau markiert. An der Rezeption Ihres Hotels erhalten Sie auf Anfrage eine Karte. Besorgen Sie sich diese vor Ihrem Ausflug! Die bewaldeten Regionen eignen sich optimal für ein Picknick in der idyllischen Natur.

Der Fjord Seydisfjördur ist ebenfalls als Ausflugsziel sehr beliebt. Fahren Sie auf der Nationalstraße Nr. 93 in die gleichnamige Stadt (26 km). Der Weg führt Sie über die Passstraße Fjardarheidi (s. Karte). Im Osten ist diese Straße sehr steil. Halten Sie beim Hinunterfahren auf dem Parkplatz und bewundern Sie die schönen Wasserfälle des Flusses Fjardara. Das Kraftwerk an diesem Fluss stammt aus dem Jahr 1913. Das malerische Dorf besteht größtenteils aus norwegischen Holzhäusern aus dem späten 19. Jahrhundert. Hier leben 470 Menschen. Ende des 19. Jahrhunderts war das Dorf der größte Handelsplatz des Ostens. Der Fjord ist tief, und das Flachlandgebiet ist begrenzt. Während des Zweiten Weltkrieges hatten die Alliierten hier ihren Stützpunkt. Im Norden des Fjords liegt der Tanker El Grillo am Meeresgrund. Er war während eines Luftangriffs der Deutschen gesunken. Es gibt eine El Grillo-Ausstellung in der ältesten Maschinenfabrik Islands, die sich ebenfalls in Seydisfjördur befindet. Das erste Unterseetelefonkabel, das im Atlantik verlegt wurde, endete hier im Jahr 1907. Spazieren Sie durch das Dorf, zum Beispiel die Straße Sudurgata entlang, und bewundern Sie die bezaubernden alten Häuser – unter ihnen das Schulgebäude an der Adresse Sudurgata 4. Es stammt aus dem Jahr 1907. Gehen Sie bis zur blauen Kirche. Die Aussicht von hier ist wunderschön. Besuchen Sie auch das Skaftafell Kulturzentrum. Die Fähre nach und aus Europa legt im Hafen von Seydisfjördur an.


Volkssagen aus Ostisland

Die Schlange von Lagarfljót
Der Legende nach lebt tief unten im Lagarfljót-Fluss ein Ungeheuer – die Schlange von Lagarfljót. Diese Geschichte handelt von einem kleinen Mädchen, das einen goldenen Ring gefunden hatte. Sie fragte ihre Mutter, wie sie das Gold vermehren könne. Die Mutter meinte, sie solle den Ring zusammen mit einem Wurm in eine Schachtel legen. Als das Mädchen später die Schachtel öffnete, war der Wurm um vieles größer. Erschrocken warf sie die Schachtel samt Ring und Wurm in den Fluss. Der Wurm wuchs immer weiter und verwandelte sich in eine gefährliche Schlange. Die Menschen riefen nach dem finnischen Zauberer, dem es letztendlich gelang, die Schlange am Grund des Flusses festzubinden. Von Zeit zu Zeit kann man jedoch ihren Rücken an der Wasseroberfläche sehen. Die Schlange ist heute ein Symbol für die Region.

Das Trollweib von Prestagil
Am Ende des Fjords Midfjördur lag ein Hof namens Fjördur. Hunderte von Jahren lang befand sich hier auch eine Kirche, bis ein Trollweib sämtliche Priester verjagte oder sie auffraß. Sie wartete in der Kirche, bis der jeweilige Priester auf der Kanzel stand. Dann begann sie, mit den Händen zu wedeln, bis dieser die Geduld verlor. Wenn der Pfarrer dann zur Priesterschlucht (Prestagil) lief, schnappte ihn das Trollweib. Der Klerus war folglich nicht sehr begeistert davon, in der Pfarre zu dienen. Letztendlich fand jedoch ein Pfarrer die Lösung für das Problem. Lesen Sie darüber im Volksmärchen.

Manga von Mödrudalur
Der Bauer Jón Stefánsson erbaute die heutige Kirche von Mödrudalur zur Erinnerung an seine Frau. Er selbst malte das Altargemälde – „Die Bergpredigt“. Die Geschichte erzählt von Manga, der Frau eines Priesters in Mödrudalur. Diese weigerte sich, nach ihrem Tod ruhig in ihrem Grab liegen zu bleiben.

Wir empfehlen folgendes Buch (nur in englischer Sprache erhältlich): A Travelers Guide to Icelandic Folk Tales, von Jon R. Hjalmarsson

Andere Aktivitäten

Das Nielsen-Haus ist das älteste Haus in Egilsstadir. Es wurde im Jahr 1944 von dem Dänen Oswald Nielsen errichtet. Heute ist es ein Kaffeehaus und Restaurant. Der Gastgarten lädt Sie ein, warme Sommerabende dort ausklingen zu lassen.

Ein Spaziergang zur Kirche

Der Ausblick von der Kirche aus über die Region ist den kurzen Spaziergang wert.
 

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